Faktenanalyse aus Essen: Warum Umweltzonen eine ungeeignete Methode des Umweltschutzes sind

"Umweltzonen sind Pseudo-Umweltschutz, der nichts an den Ursachen ändert, und den Steuerzahlern und KFZ-Haltern auf verschiedene Art Geld aus der Tasche zieht. Dieses Geld fehlt für sinnvolle und wirksame Umweltpolitik wie die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs und den Ausbau von Radwegenetzen.(...) Die Methode der Umweltzone mit der bürokratischen Einführung von Fahrverboten dient nicht der realen Verkehrsaufkommenminderung und damit Schadstoffminderung, sondern verteilt den Schadstoffanteil großflächig. Letztlich dient sie der „Flottenmodernisierung“.ganz im Interesse der Automobil- und Erdölkonzerne.

Deshalb sind Umweltzonen, egal wie weiträumig, gerade wegen der ernsten Bedrohung der Gesundheit durch Feinstäube und NOx ein Betrug an den Menschen, verbunden mit einem Angriff auf ihren Geldbeutel, und ein Kniefall vor den industriellen Hauptverursachern, vor allem den Energieerzeugern, Müllentsorgern, der Automobilindustrie und den Ölkonzernen.

Dem kann sich eine alternative Kommunalpolitik nicht unterordnen."

Zu diesem Ergebnis kommt eine gründliche Analyse von Essen steht AUF, die 2008 zur Einführung eines "Flickenteppichs" von sog. Umweltzonen im Ruhrgebiet erstellt wurde. Lesen Sie hier das Dokument